Warum ich beim Kunden wieder ganz am Anfang beginne

Was mich nach der Übergabe meiner Organisation beschäftigt hat

Als ich an meinem 66. Geburtstag meine damaligen Strukturen an die nächste und übernächste Generation übergeben hatte, wollte ich eigentlich meinen Ruhestand genießen.

Nach so vielen Jahren im Network Business hatte ich genügend erlebt und erreicht.

Aber ganz konnte ich das Thema doch nicht loslassen.

Ich hatte plötzlich Zeit, mich noch einmal mit einer Frage zu beschäftigen, die mich schon während meiner aktiven Zeit interessiert hatte:

Warum erreichen so wenige Menschen im Network Business tatsächlich ein Einkommen, mit dem sie langfristig zufrieden sein können?

Ich wollte es nicht einfach vermuten. Ich wollte es genauer wissen.

Durch meine Ausbildung im Bereich Werbung und Marketing und meine jahrzehntelange praktische Erfahrung begann ich deshalb, mich intensiver mit Zahlen, Entwicklungen, persönlichen Erfahrungen und Gesprächen mit Businesspartnern zu beschäftigen.

Was ich dabei gesehen habe, hat mich ehrlich gesagt selbst überrascht.


Zwei Zahlen haben mich besonders beschäftigt

Bei meinen eigenen Untersuchungen kam ich zu der Einschätzung, dass nur ein sehr kleiner Teil der gestarteten Businesspartner die höchsten Ebenen eines Vergütungsplans erreicht. Meine damalige Auswertung lag bei ungefähr 0,2 Prozent.

Noch interessanter war für mich die Frage, wie viele tatsächlich ein für sie lukratives Einkommen erreichen.

Auch hier kam ich in meinen Untersuchungen nur auf einen kleinen Anteil – ungefähr vier bis fünf Prozent.

Ich möchte diese Zahlen ausdrücklich nicht als allgemeingültige Statistik für jedes Network-Unternehmen darstellen. Vergütungspläne, Unternehmen und Zeiträume unterscheiden sich.

Aber als jemand, der dieses Geschäft seit Jahrzehnten kennt, haben mich diese Ergebnisse zu einer viel wichtigeren Frage geführt:

Warum schaffen es so wenige – und was müsste man beim Aufbau anders machen?

Genau dieser Frage bin ich nachgegangen.


Nicht die Registrierung ist das Problem

Je intensiver ich mich damit beschäftigt und mit Menschen gesprochen habe, desto klarer wurde für mich ein Punkt:

Ein Mensch kann sehr schnell registriert werden.

Aber damit ist noch lange kein Business aufgebaut.

Ein Businesspartner braucht Produkte, Kunden, Erfahrung, Wissen, Betreuung und eine Struktur, in der er selbst lernen kann, wie dieses Geschäft funktioniert.

Und genau hier beginnt meiner Meinung nach ein wesentlicher Fehler.

Wir versuchen häufig, den Menschen zu früh auf die nächste Stufe zu bringen, bevor er überhaupt die Grundlage beherrscht.

Der Kunde.


Das eigentliche Geschäft beginnt beim Kunden

Für mich ist deshalb heute der Kunde wieder der wichtigste Ausgangspunkt.

Denn wenn jemand ein Produkt kauft, entsteht zunächst eine ganz normale Kundenbeziehung.

Der Mensch möchte wissen, was das Produkt kann, wie es angewendet wird und ob es für ihn persönlich interessant ist. Er sammelt Erfahrungen und entscheidet selbst, ob er wieder kaufen möchte.

Genau dabei lernt auch der Neueinsteiger.

Er lernt, mit Menschen zu sprechen.

Er lernt, zuzuhören.

Er lernt, Fragen zu beantworten.

Er lernt, Empfehlungen auszusprechen.

Und er lernt, was es bedeutet, einen Kunden nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu betreuen.

Das ist bereits Business-Ausbildung.


Der personalisierte 24/7-Onlineshop ist für mich der moderne Einstieg

Früher haben wir vieles davon persönlich gemacht. Wir haben Menschen besucht, Empfehlungen ausgesprochen, Homepartys veranstaltet und Produkte direkt vorgestellt.

Heute haben wir dafür ein Werkzeug, das uns damals nicht zur Verfügung stand:

den personalisierten 24/7-Onlineshop.

Wenn ein Network-Unternehmen seinen Partnern einen solchen persönlichen Shop ohne zusätzliche Shopkosten zur Verfügung stellt, entsteht für den Neueinsteiger eine sehr niedrige Einstiegshürde.

Der Shop ist jederzeit erreichbar. Der Kunde kann sich selbst informieren und bestellen. Der Betreiber kann sich auf seine Kunden konzentrieren und Schritt für Schritt lernen, wie Kundenaufbau funktioniert.

Für mich ersetzt der Onlineshop dabei nicht die persönliche Beziehung.

Er unterstützt sie.

Und genau deshalb sehe ich ihn als einen der wichtigsten ersten Schritte im modernen Network Business.


Aber der Shop allein ist noch kein Business

Das möchte ich ganz bewusst sagen.

Ich sehe den Onlineshop nicht als fertige Lösung und auch nicht als automatischen Weg zu einem Einkommen.

Der Shop ist das Fundament für den ersten Schritt.

Darauf kommt der Kundenaufbau.

Daraus entsteht ein Kundenstock.

Und aus einem Kundenstock können sich Menschen entwickeln, die selbst einen Shop betreiben und später vielleicht ein eigenes Business aufbauen möchten.

Erst dann kommen die nächsten Ebenen ins Spiel: Businesspartner, Führung, Duplikation und schließlich Multiplikation.

Der Shop ist also nicht das Ziel. Er ist der Anfang einer Entwicklung.


Genau hier beginnt echte Duplikation

Wenn ich heute über Duplikation spreche, meine ich nicht einfach, möglichst viele Menschen zu registrieren.

Für mich bedeutet Duplikation, dass ein Mensch etwas gelernt und selbst umgesetzt hat, was er anschließend einem anderen Menschen verständlich zeigen kann.

Der erste Mensch baut seinen Kundenstock auf.

Der nächste lernt denselben Weg.

Dann entsteht daraus der nächste Shop-Betreiber.

Und wenn diese Menschen wiederum lernen, Kunden aufzubauen und andere Menschen vernünftig einzuarbeiten, kann daraus mit der Zeit eine Organisation entstehen.

In die Breite – und genauso wichtig – in die Tiefe.

Denn ohne Tiefe entsteht keine stabile Organisation.


Warum ich mich deshalb wieder einmische

Auch die Erfahrungen während der Corona-Zeit haben mich in meinen Überlegungen bestärkt.

Ich habe gesehen, dass Unternehmen mit guten digitalen Strukturen teilweise sehr schnell reagieren konnten. Kunden konnten weiterhin bestellen, Kommunikation konnte online stattfinden und Geschäftsabläufe mussten nicht vollständig zum Stillstand kommen.

Das hat mir nochmals gezeigt, welche Bedeutung ein gut aufgebautes digitales Fundament haben kann.

Und irgendwann war für mich klar:

Ich möchte mich wieder einbringen.

Aber nicht mehr als klassischer Networker.

Nicht als Sponsor.

Nicht mit einer eigenen Organisation.

Sondern als Executive Mentor und Strategic Business Developer.

Ich möchte Menschen zeigen, wie ich nach all meinen Erfahrungen heute an einen solchen Businessaufbau herangehen würde.


Mein Ziel ist nicht Masse

Ich möchte mit dieser Blogserie nicht zeigen, wie man möglichst schnell möglichst viele Menschen registriert.

Mein Ziel ist ein anderer.

Ich möchte ernsthaften Neueinsteigern einen kaufmännisch vernünftigen, langfristig orientierten Weg zeigen.

Einen Weg, bei dem zunächst Kunden aufgebaut werden.

Bei dem man Produkte und Unternehmen wirklich kennenlernt.

Bei dem ein eigener Kundenstock entsteht.

Und bei dem ein interessierter Kunde später die Möglichkeit bekommt, selbst Shop-Betreiber und vielleicht Businesspartner zu werden.

So kann Schritt für Schritt eine Struktur entstehen, die sich duplizieren und multiplizieren lässt.

Nicht mit Hype.

Nicht mit großen Versprechen.

Sondern mit Kunden, Erfahrung, Wissen und echter Arbeit.


Deshalb geht unsere Serie jetzt einen Schritt zurück

Bevor wir uns ansehen, was Deine Startseite in den ersten Sekunden leisten muss, wollte ich Euch erklären, warum ich überhaupt bei diesem Punkt beginne.

Weil ich nach all meinen Erfahrungen überzeugt bin:

Wenn wir im modernen Network Business langfristig etwas verändern wollen, müssen wir nicht zuerst höher anfangen.

Wir müssen tiefer anfangen.

Beim Kunden.

Beim persönlichen Shop.

Bei der ersten echten Kundenbeziehung.

Und von dort aus Stufe für Stufe weitergehen.

Genau diesen Weg möchte ich in den kommenden Beiträgen gemeinsam mit Euch betrachten.

Kunde. Kundenstock. Shop-Betreiber. Businesspartner. Führung. Duplikation. Multiplikation.

Nicht alles auf einmal.

Sondern Schritt für Schritt.

Und genau deshalb ist der nächste Beitrag über die Startseite eines persönlichen Onlineshops nicht irgendein Technik-Thema.

Er ist bereits der nächste Baustein dieses Businessaufbaus.


Ein praktisches Beispiel für Kundenaufbau

In jedem Beitrag dieser Serie möchte ich deshalb auch einen Neustarter mit seinem persönlichen 24/7-Onlineshop vorstellen.

Wer neugierig ist, kann sich den Shop in Ruhe ansehen und die Produkte kennenlernen. Vielleicht wird daraus ein Kunde, vielleicht bleibt es einfach bei einem interessanten Besuch.

Für mich ist beides vollkommen in Ordnung.

Zum persönlichen Online-Shop, eines neuen Partners, denn ich heute somit vorstellen möchte :
https://www.fitline.com/at/de-de?autoForward=1&sponsor=6083817

Und genau deshalb ist mein Ansatz heute:

Erst informieren. Dann ausprobieren. Dann selbst entscheiden.

Aus der Praxis. Für die Praxis.

Joseph Hödl
akad. Werbe- & Marketingkaufmann
Executive Mentor & Strategic Business Developer


Im nächsten Beitrag

Die ersten Sekunden entscheiden – was Deine Startseite unbedingt leisten muss

Denn bevor aus einem Besucher ein Kunde werden kann, muss er sich in Deinem persönlichen Shop zunächst einmal zurechtfinden, Vertrauen entwickeln und verstehen, warum er hier richtig ist.

Und genau damit beschäftigen wir uns im nächsten Schritt.